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Reisebericht Teneriffa – Tag 1: Anreise Hotel Gala – Playa de las Américas

  • Nach gut 4 Stunden Flug und etwas Schlaf kamen wir auf dem Flughafen Reina Sofia in Teneriffa Süd an. Brav folgten wir allen anderen Passagieren um unser Gepäck abzuholen und danach endlich das Gebäude zu verlassen. Draußen empfing uns ein wolkiger Himmel, allerdings mit angenehmen Temperatur knapp unter 20 Grad. Etwas enttäuscht (für mich kann es nicht warm genug sein) wurden wir von unserer Reisegesellschaft zum Hotel gebracht. Die Fahrt sollte ca eine halbe Stunde dauern.

    2_Flughafen_Teneriffa_1

    Im Hotel Gala**** – Playa de las Américas angekommen, wurden wir freundlich (und sogar in Deutsch) begrüßt und  konnten auch sofort unser Zimmer beziehen - was um halb elf in südlichen Ländern nicht Alltag ist. Im Zimmer angekommen waren wir sehr zufrieden, dass wir alles so vorfanden wie wir es uns vorgestellt hatten. Neben einem Balkon mit Meerblick und einem Flachbildschirm, der sogar über die gängisten deutschen TV-Sender verfügt, gab es ein sauberes und geräumiges Bad und einen großen Schrank mit Spiegelschiebetüren.

    4_Hotel_Gala

    Keine 5 Minuten später stellten wir fest, dass es der liebe Gott gut mit uns meint, denn die Sonne spitzte hinter den Wolken hervor. Also nix wie Bikini angezogen, kurze Hose und Top drüber, Handtuch und die wichtigsten Strandutenisilien eingepackt und raus in die Sonne.

    Nach ca. 400m, vorbei an irischen und englischen Pubs, sowie mehreren Afrikanern, die einem immer wieder “Sunglasses” oder “Watches” andrehen wollten kamen wir, ein kurzer Zwischenstopp im obligatorischen 24-Stunden-Mini-Supermarkt für Getränke (und da gibt es wirklich interessante Dinge – Bacardi Breezer in der 1l Flasche), endlich am Strand an. Nichts wie Handtuch ausbreiten – der Sand kann seeeeehr heiß werden – also nichts für Weicheier bzw nur mit Flipflops oder anderem Schuhwerk länger zu betreten, Klamotten aus und ab ins kühle (anfänglich doch eher kalte) Nass. Der Strand ist nicht sehr groß, allerdings gut aufgeteilt in Liegen mit Sonnenstühle gegen Bezahlung und einem recht großen Teil, an den sich jeder mit Handtuch, Sonnenschirm oder was er so dabei hat, hinlegen kann. Durch die aufgeschütteten Brandungsmauern im Meer, brechen die Wellen nicht mit voller Wucht an den Strand und somit können Jung und Alt völlig gefahrlos in das flach abfallende Wasser.

    9_Weg_zum_Strand_2

    Zurück am Strand wurde unsererseits erst einmal ein kurzes Nickerchen gemacht – völlig zurecht, wenn man in den frühen Morgenstunden abfliegt und auch im Flieger immer nur für ein paar Minuten die Augen zumachen konnte, allerdings sollte man eins nicht vernachlässigen: Die KRAFT der Sonne!!!! Puh, jetzt sind wir ja echt nicht so und gehen auch hier zu Lande ins Solarium und was ein Sonnenbrand ist, weiß ich garnicht – also kurzum, eigentlich eher unempfindlich – aber so ganz ohne Sonnenschutz 2 Stunden in den Sonne Teneriffas schlafen tut nicht gut. Also, gaaaaanz wichtig, Sonnencreme nicht vergessen und hätte ich den Reiseführer vorher genauer studiert, hätte ich das vielleicht auch gelesen. Es ist nämlich nie so richtig heiß dort und da unterschätzt man bei angenehmen 25 Grad und einem lauen Lüftchen gern mal, dass da doch jemand ganz schön vom Himmel brennt. ;)

    11_Ausblick_zum_Strand

    Gestört wurde man nur zeitweise von asiatische Damen die lautstark ihre “Massache” (Massage) anboten und diversen Getränke-/Pinappel-/Melon-Verkäufern. Stellte man sich allerdings schlafend, war das kein Problem.

    13_Verkaufer_am_Strand

    Gegen nachmittag beschlossen wir uns ein bisschen die Beine zu vertreten und unsere Umgebung zu erkunden. Neben einem Burger King und Mc Donalds (oh mein Gott – ich wollte doch in den Urlaub, da hätte ich gleich daheim bleiben können!!!) gab es mehrere kleine Supermärkte und Geschäft die so ziemlich alles anboten, was das Touristenherz so begehrt – aber auch hier lohnt es sich Preise – vor allem bei den Getränken – zu vergleichen. Nach Geschäft 5, 6 und 7 oder  ach ich weiß es nicht mehr, beschloss ich mir einen hübschen Sonnenhut – ist echt nicht verkehrt, dann verbrennt man nämlich weder im Gesicht, noch auf Schulter bzw Dekoltée – und ein riesengroßes Strandtuch mit Teneriffa-Aufdruck zu kaufen.

    17_Regina_Hut

    Auf dem Rückweg zu Hotel hielten wir Ausschau nach Mietwagen-Anbieter, da wir nicht nur vorhatten am Strand zu liegen sondern auch ein bisschen die Gegend unsicher zu machen. Außer einem schräg gegenüber unseres Hotels und dem im Hotel selbst, fanden wir allerdings nichts, somit notierten wir uns die wichtigsten Preise und beschlossen am nächsten Tag (ein Sonntag) einfach nachzufragen.

    Wir hatten “nur” Halbpension gebucht und schon beim Check-In wurden wir gefragt ob wir generell lieber mittags oder abends essen möchten – wir hatten uns für abends entschlossen, da es tagsüber meist zu warm zum Essen ist und wenn man gut gefrühstückt hat, genießt man vielleicht lieber ein Eis oder einen kleinen Snack und kann in den kühleren Abendstunden zum Buffet schreiten und somit ging es für uns nun los. Nach einer erfrischenden Dusche und frischen Klamotten wagten wir uns in die heiße Schlacht am kalten und warmen Buffet. Einen Platz im Essenssaal bekam man zu jeder Tageszeit und auch die Auswahl der Speisen war bis zum Ende der Essenszeiten fast immer zu 100% verfügbar. Somit konnte man also auch kurz vor halb zehn zum Abendessen kommen und bekam immer noch eine große Auswahl an Salaten, diversen Antipasti, warmen Fleisch- und Fischgerichten, sowie etlichen Beilagen. Frisch zubereitete Dinge vom Grill (meist je 1 Sorte Fleisch und Fisch) gab es allerdings meist nur bis kurz nach neun – es war anscheinend immer so lecker, dass dann alles weg war und die Küchenleute schon brav anfingen den Grill zu reinigen. Bei den Nachspeisen wurde meist Eis, Gepäck, diverse Cremes oder Torten sowie Gummibärchen angeboten. Selten traf etwas davon meinen Geschmack, was allerdings wohl daran lag, dass alles so extrem süß ist.

    Mit vollem Bauch und immer noch etwas Schlafentzug beschlossen wir nicht all zu spät ins Bett zu gehen, damit wir auch am nächsten Tag zeitig sowohl beim Frühstück als auch der Autovermietung (die nur vormittags da war) sein konnten.

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